
2121 – Die Geschichte von Peter Berger und Dori Tanzl
Zwischen 2005 und 2007 schrieb Alexander Pfeiffer einen Roman über Peter Berger und Dori Tanzl: eine erfundene, vielleicht stellenweise leicht autobiographische Liebesgeschichte zum Mithören im Kopf.
Peter und Dori sind zwei junge Menschen aus Wien. Sie kennen einander, verlieren sich aus den Augen und begegnen einander wieder. Aus diesem Wiedersehen entsteht eine intensive Beziehung – mit Anziehung, Reibung, unterschiedlichen Vorstellungen von Partnerschaft und einer Sprache, die nichts beschönigt.
Das Besondere an 2121: Jedes der 45 Unterkapitel hat seinen eigenen Soundtrack. Musik wird nicht nur erwähnt, sondern begleitet die Handlung. Beim Lesen entsteht im Kopf eine zweite Ebene – eine Melodie, ein Rhythmus, eine Erinnerung an einen Song.
Bandunion als Soundtrack
Viele Lieder des fiktiven Soundtracks stammen aus der österreichischen Independent- und Underground-Szene. Corkskrew, .blended und Karli, deren Songs auch auf Bandunion-Compilations zu finden sind, werden in den Reviews ausdrücklich genannt. So führt das Buch die Welt der Bandunion in eine Liebesgeschichte hinein: Die Musik, die zuvor auf CDs und Bühnen präsent war, wird zum inneren Soundtrack der Figuren.
Auch die Motive rund um Peter Berger – eine eigene Organisation namens „Band:Link“, eine Band und eine große Malta-Vorliebe – stellen eine erkennbare Verbindung zu den Themen her, die Alexander Pfeiffer in seiner Arbeit immer wieder begleitet haben. Das Buch bleibt eine Fiktion, trägt aber Spuren jener musikalischen und persönlichen Welt, aus der es entstanden ist.
Die beiden Reviews
„Eine Liebesgeschichte auf Stormbringer?“
Stormbringer hebt die 45 Soundtrack-Kapitel, die Wiener Figuren, die Themen Sex und Musik sowie die Verbindungen zu Corkskrew, .blended und Karli hervor.
Lesen mit Musik im Kopf
Amboss-Mag beschreibt die direkte Sprache, die Wiener Liebesgeschichte und die ungewöhnliche Idee, jedem Kapitel einen Song zuzuordnen – von Queen und Hans Söllner bis Sepultura und den Toten Hosen.
Ein Buch aus der Bandunion-Zeit
2121 entstand in denselben Jahren, in denen Bandunion Compilations veröffentlichte, Konzertabende organisierte und internationale Kontakte pflegte. Das Buch ist deshalb kein Nebenprodukt der Musik, sondern eine literarische Weiterführung derselben Idee: Songs, Orte, Beziehungen und Erinnerungen werden zu einer gemeinsamen Geschichte.
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